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New Moon





Genre: Romance

Erschienen: 26.11.2009
Regie: Chris Weitz
Screenplay: Stephenie Meyer, Melissa Rosenberg

Cast:
Kristen Stewart   [Bella Swan]
Taylor Lautner   [Jacob Black]
Robert Pattinson   [Edward Cullen]
Ashley Greene   [Alice Cullen]
Billy Burke   [Charlie Swan]

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Das Twilight-Fieber geht um die ganze Welt. Die Bücher verkaufen sich wie geschnittenes Brot, da war es klar das daraus auch Filme werden. Nachdem der erste Film bei extrem niedrigen Prduktionskosten einen extrem hohen Gewinn erzielen konnte kommt nun der zweite Teil mit einem deutlich höheren Budget daher.

Von diesem Budget hätte man allerdings wenigstens den Hauptdarstellern mal einen Schauspielkurs finanzieren können. Kristen Stewart quält sich offensichtlich durch den ganzen Film, jedenfalls schnauft sie andauernd zwischen ihre eigenen Sätze. Ebenso ist sie nicht in der Lage ihre Augen länger als fünf Sekunden offenzuhalten, meistens starrt sie also mit geschlossenen Augen irgendwohin. Auf der anderen Seite haben wir Robert Pattinson der offensichtliche Probleme damit hat auch nur einen Satz rauszubringen ohne dabei zu nuscheln. Auch Augenkontakt zu der Frau die er so liebt ist nicht wirklich drin. Dazu kommt dann noch das beide es nicht schaffen den Dialogen Leben einzuhauchen. Alles kommt hölzern daher, Emotionen sind beiden fremd. Wenn man sich allerdings mit der miserablen Schauspielerei der Hauptdarsteller arrangiert hat kann man sich über alle Nebenrollen freuen, die sind nämlich deutlich talentierter.

Nun handelt es sich hier um eine Buchverfilmung. Meistens wird sich bei diesen beklagt das sie sich zu sehr vom Buch entfernen. Hier kann man nun einmal das Gegenteil behaupten. Die erste Hälfte des Films kommt einem vor wie ein langgezogener Kaugummi, während die zweite Hälfe dann einfach viel zu schnell vorbei ist. "New Moon" ist nun schon als Buch nicht sondernlich ergiebig, aber daraus einen zwei Stunden langen Film zu machen ist definitiv ein Fehler. Im Kino war wachbleiben nur möglich weil jedesmal wenn einer der männlichen Hauptdarsteller ohne Shirt zu sehen war ein ohrenbetäubendes Gekreische losging.

Gegen Ende leidet der Film dann unter einem Phänomen das schon beim letzten Film von Chris Weitz (Der goldene Kompass) zu sehen war: sehr abrupt geschnittene Szenen. Zu dem schlechten Schnitt gesellt sich dann eine in weiten Teilen unpassende Musik dazu, und das Desaster ist perfekt.


Ein paar wenige gute Aspekte gibt es aber trotzdem. Die CGI ist zumindest wenn es um die Werwölfe geht ganz anständig gelungen. Die Volturi entsprechen eher dem was man sich so unter Vampiren vorstellt, und sie schaffen es teilweise sogar bedrohlich zu wirken.

Am Ende bleibt zu sagen das "New Moon" mit Sicherheit in der Buchreihe das am wenigstens apannende Buch ist. Das ist aber noch lange keine Entschuldigung einen so dermaßen langweiligen Film mit so dermaßen unmotivierten Schauspielern zu machen die sich durch unheimlich lächerliche Dialoge quälen. Bleibt abzuwarten ob "Eclipse" mit einem neuen Regissuer besser wird. Zur deutschen Synchronisation kann ich nichts sagen, nachdem ich einen deutschen Trailer gesehen hab wollte ich mir das nicht noch zusätzlich antun. Edward klingt schon im Original komatös genug...

     [3 von 10] Autor: Aure (16.12.2009)




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