Siegfried
Nibelung
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Napalm Records [NPR 306]
(27.11.2009)
Tracklist:01. Der Ring der Nibelungen
02. Fafnir
03. Die Eisenfaust (Alberich)
04. Die Prophezeiung
05. Brunhild
06. Sachsensturm
07. Totenwacht
08. Der Todesmarsch
09. Die Götterdämmerung
Genre: Epic Metal
Gesamtspielzeit: 43:22
Web: www.siegfried.co.at
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Mit Siegfrieds Nibelung bringt Sängerin Sandra Schleret an einem Tag gleich zwei Alben auf den Markt. Die Band befaßt sich, wie der Name schon vermuten läßt, ausschließlich mit Themen der Nibelungensage oder ihr verwandter Erzählungen. Und zugegeben: Beim ersten Hören findet man die Scheibe einfach nur übertrieben und uninteressant. Aber wer sich die Arbeit macht und sich die Platte trotzdem öfter anhört, der wird so ab dem 10. Durchgang Gefallen finden. Denn dann entfaltet Nibelung erst so richtig seine Wirkung.
Langsam, ruhig und episch beginnt das Album und führt den unglückseligen Schatz der Nibelungen in die Handlung ein. Mit zwei Sängern und einer Sängerin kann man fast jedem Charakter eine eigene Stimme geben, was die Band auch sehr gut umgesetzt hat. Dazu zieht sich die Geschichte der Nibelungen als roter Faden durch das Album. Beginnend mit dem Sieg Siegfrieds über den Drachen Fafnir, bei dem er den Schatz der Nibelungen erringt, über sein heldenhaftes Leben und seinen schmachvollen Tod bis zu Kriemhilds grausamer Rache an den Mördern ihres Gatten.
Musikalisch kann man die Stimmung der jeweiligen Kapitel gut einfangen. In Die Prophezeiung ist dies besonders gut umgesetzt. Herrliche Wechsel zwischen männlichem und weiblichem Gesang, harten und ruhigen Parts zeigt die ganze Dramatik des Nibelungenschicksals.
Ein kleiner Makel der Platte ist der Gesang. Oft sind die Sänger nur schwer zu verstehen, und insbesondere der männliche Gesang zeigt einige Schwächen. Dies ist jedoch nicht zu hoch zu bewerten, da gerade das den besonderen Reiz einiger Parts ausmacht. Perfekt gesungen kämen sie einfach nicht authentisch rüber. Auffallend ist jedoch, daß Sandra Schleret deutlich besser singt als bei Elis. Diese Art von Gesang scheint ihr doch mehr zu liegen.
Aber auch musikalisch braucht sich die Platte nicht zu verstecken. Der Sound ist sehr gut gelungen und die Scheibe macht ganz schön Druck. Hier hat Produzent Alex Krull mit seinen Helfern ganze Arbeit geleistet. Unbedingt haben muß man Nibelung aber trotzdem nicht. Es ist zwar ein ganz gutes Album, wirklich begeistert werden aber wohl nur Fans sein.
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[5 von 10]
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Autor: Tyr (29.11.2009)
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