Van Canto
Hero
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GUN Records [88697311802]
(26.09.2008)
Tracklist:01. Speed Of Light
02. Kings Of Metal
03. Pathfinder
04. Wishmaster
05. The Bard’s Song – In The Forest
06. Quest For Roar
07. Stormbringer
08. Take To The Sky
09. Fear Of The Dark
10. Hero
Genre: A Capella Power Metal
Gesamtspielzeit: 44:35
Web: www.vancanto.de
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Van Canto sind nicht wie eine normale Metalband. Sie sind anders. Denn außer Drums verwenden sie keine Instrumente. A capella und Metal? Das soll funktionieren? Und wie das funktioniert! Mit ihrem heroischen gesungenen Powermetal konnte die Band aus Nordrhein-Westfalen nicht nur in Europa, sondern auch in Südamerika Erfolge feiern.
Mit Hero haben sie bereits ihr zweites Album am Start. Interessanterweise sind dieses Mal mehr Coversongs auf der Scheibe gelandet als noch beim Vorgängeralbum A Storm To Come. Und das, obwohl die Eigenkompositionen im Schnitt sogar besser sind als die Cover, was wohl vor allem damit zu begründen sein dürfte, daß man bei dem eigenen Material nicht den klanglichen „Zwängen“ einer Coverversion unterliegt.
Dennoch sind auch die Coversongs nicht von schlechten Eltern. Allen voran ist hier wohl Wishmaster zu nennen, das bis auf das etwas nervige tamtamtamtam richtig genial geworden ist. Besonders bemerkenswert: Sängerin Inga Scharf singt die neue Nightwish-Sängerin Anette Olzon nicht nur auf Platte, sondern auch live so was von an die Wand, daß letztere sich eigentlich mal ernsthaft Gedanken machen sollte.
Ein Song, der sich als Cover geradezu anbietet ist auch The Bard’s Song – In The Forest, der im Original schon fast a capella ist. Zu Blind Guardian hat die Band dann auch eine ganz besondere Beziehung, hat man Hero doch in ihren berühmten Twilight Hall Studios unter deren Produzent Charlie Bauerfeind aufgenommen. Zudem hat Blind Guardian-Sänger Hansi Kürsch der Band seine Stimme für die Eigenkompositon Take To The Sky geliehen.
Bei der Verstimmlichung von Metalsongs schreckt man auch nicht vor den ganz großen Hymnen wie Manowars Kings Of Metal oder Iron Maidens Fear Of The Dark zurück. Und schreibt ganz nebenbei selber Hymnen wie Pathfinder, Take To The Sky oder das noch bessere Quest For Roar.
Aufgrund ihrer Einzigartigkeit können Van Canto nur schwer mit anderen Bands verglichen werden. Für Neuerungen offenen Power Metal-Liebhabern dürfte die Band aber schon allein aufgrund ihrer Songauswahl bei den Covern sympathisch sein und, wie schon erwähnt, ist auch das eigene Material sehr gut gelungen. Insgesamt hat die Band hier eine sehr kurzweilige, durchaus etwas eigensinnige Scheibe abgeliefert, die jeder, der sich von a capella nicht abschrecken läßt, einmal antesten sollte.
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[8 von 10]
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Autor: Tyr (07.05.2009)
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