Okuda, Hideo:
Die seltsamen Methoden des Dr. Irabu
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Erschienen Februar bei Random House Verlag
ISBN: 978-3-442-73602-7
Originaltitel: "KUCHU BURANKO"
Übersetzer/in:
Genre: Kurzgeschichtensammlung
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Nach Haruki Murakami hat mich interessiert was die Japaner sonst noch für Bücher schreiben (Mangas sind ja zuhauf in deutschen Landen erhältlich) und so habe ich beschlossen den auch nicht ganz unbekannten Hideo Okuda mit seinen Geschichten des Dr. Irabu anzutesten. Das Buch besteht aus 5 Kurzgeschichten in denen der (zumindest den deutschen) Titel gebende Dr. Irabu mit seiner schönen, jedoch grimmigen und schweigsammen Krankenschwester Mayumi auftaucht. Im Mittelpunkt des geschehen stehen doch jeweils die Protagonisten mit ihren Problemen. So gibt es einen Yakuza mit Angst vor Spitzen Gegenständen, einen Baseballstar der nicht mehr Werfen kann und eine Romanautorin die Brechreize bekommt wenn sie schreiben will. All diese Personen landen bei Dr. Irabu der sich wenig wie ein Psychologe verhält und doch scheinen seine seltsamen Methoden auf Dauer Wirkung zu Zeigen. Hat man die ersten zwei Geschichten gelesen erwartet einen eigentlich in den letzteren drei nicht viel Neues. Das Grundschema ist in allen Geschichten dasselbe: Ein Problem stellt sich ein. Dr. Irabu wird aufgesucht schockiert die Meisten augenblicklich. Er mischt sich in ihr Leben ein hört Ihnen nicht zu und hilft Ihnen offensichtlich nicht und doch finden sie über die Lösung ihres Problems. Und doch hat der kauzige Doktor mit seinen Verrücktheiten und seiner Vorliebe für Vitaminspritzen etwas Unterhaltendes das einen Spass am lesen macht. Mit Dr. Irabu liest man sicher kein Buch das an die Spitze der Literatur gehört aber man ärgert sich auch nicht darüber es gelesen zu haben.
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[6 von 10]
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Autor: DasPersche (07.12.2008)
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